der Holzadler        -Schützenvogel in Handarbeit-

woodenSam, der Holzadler

Text & Bilder von W.Höffchen.
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22.Apr. 2008 - abgeliefert...
Vorschau
ist er nun (oder 'ausgeliefert' ?). Der Kandidat hat nun seine neuen Besitzer erreicht. Diese mussten ihm dann auch gleich die Wiese zeigen, auf der ihn dann sein Schicksal ereilen wird.

18.März 2008 - ausgewachsen und geschminkt...
Woody, wooden eagle MK1, Holzadler; 13.03.2008
für seinen Auftritt, der leider mit dem Abschuß endet, sitzt er nun da ... Woody der I.Die Spannweite (von Flügelspitze zu Flügelspitze) beträgt sehr genau einen Meter. Die Höhe 'über alles', also von den oberen Flügelspitzen bis zum Ende der längsten Schwanzfeder ebenfalls einen Meter.
Das ist das Resultat aus der Bestimmung, dass im Kugelfang rundum je 20cm Abstand zu den Seiteneinkleidungen eingehalten werden müßen. Da unser Kugelfang innen 1,40 x 1,40m misst, ergibt sich daraus eben jener Meter.

Über die Anzahl der abzugebenden Schüße gibt es bereits Schätzungen, aber eben nichts Reales. Diese gehen aber von einer eher hohen Schußzahl aus.

Wie schußfest er nun wirklich ist, wird man spätestens am Abend des 1. Mai 2008, nach dem Königsschießen, sagen können. Die Schusszahlen pro 'Abschußelement' sollen genau dokumentiert werden. Stehen diese Werte fest, werde ich sie hier selbstverständlich veröffentlichen.

Nun ist er also fertig und wartet auf sein 'bitteres Ende'. Für mich gibt es daran nicht mehr viel zu tun, also kommt nun der nächste Vogel ins Backrohr. Seit mal gespannt, es geht in lockerer Folge mit Variationen weiter.

16.März 2008 - Endspurt ... ist angesagt. Nachdem gestern der Vogel bei der Mitgliederversammlung allgemeine Zustimmung gefunden hat und nun auch die Farbgebung der Insignien geklärt ist, werden heute die letzten Pinselstriche durchgeführt.
Man verständigte sich dahingehend, dass der Vogel eben nicht so aussieht, wie 'im Allgemeinen'. Da war es auch ein Leichtes, die Kolleg(in)en zu überzeugen, auch die Insignien nicht so zu färben wie im Allgemeinen üblich. Dieses sind ja standardmäßig wohl die Farben rot und gold. Man einigte sich grundlegend auf meinen Vorschlag, die Vereinsfarben grün/weiss zu verwenden, die durch ein wenig 'Gold' designerisch aufgepeppt werden.

Sobald die Teile einen 'anfaßbaren' Trocknungsgrad erreicht haben, werde ich mit dem Vogel ins Fotostudio fliegen, um ihn dort lichttechnisch abzubilden. Das entsprechende Ergebniss kommt dann sofort hier hinein und ist dann im 'worl wide web' zu "bestaunen".
Bestellungen nehme ich nun selbstverständlich auch entgegen.

12.März 2008 - Licht am Ende des Tunnels... ist nun so langsam zu sehen. Die Insignien sind nun auch geformt. Es muss alles in allem eigentlich nur noch ein wenig feingetuned und anschließend geschminkt werden. Eventuell muss auch noch eine Zusatzhalterung konstruiert werden, da der Vogel nun die komplette Weite/Höhe von einem Meter besitzt und der eigentliche Haltekegel dann (da ja mittig angeordnet) im Brustbein sitzen würde, was ein Abschießen des Oberkörpers natürlich nicht mehr zulassen würde.Ein Abschießen des Unterkörpers wäre absolut ohne Probleme möglich, aber das will man bisher nicht.

Foto gibt es erst nach abgeschloßener Maskenbildung. Alle Interessenten können nun aber schon einmal ihre Anfragen formulieren !

08.März 2008 - angeflanschte Schwingen...
halbfertig
Nachdem ich nun noch ein wenig daran herumgefeilt und 'gekockelt' habe, sind die Schwingen zwecks Anpassung an den Body provisorisch angeflanscht. Wenn dieses passiert ist, werden Flügel, Gefieder, Body fest verleimt und der Rest geschminkt.
Abmessungen sind nun von Flügelspitze zu Flügelspitze und von den Flügelspitzen bis zum Schwanzende jeweils ziemlich genau einen Meter. Das ist das Resultat daraus, das unser Kugelfang (wohl auch üblicherweise) ein InnenmaÃ? von 1,40 x 1,40m hat und der Vogel an seinen jeweiligen Aussengrenzen mindestens 20 cm von den Wandungen entfernt sein muß.

Dann steht nur noch die Fertigung der Insignien an. Da ich keine Drechselbank besitze (und mir auch keine anschaffen werde) habe ich mir da auch schon einen 'Trick 17' überlegt. Es wird auch ganz einfach ohne eine solche gehen (müßen).

So wie es im Moment aussieht, werde ich den Abgabetermin wohl gut halten können.
Wie immer: Wenn es die letzte Minute nicht gäbe, würde gar manches Projekt nie fertig werden !

PS: Das mir niemand auf die Idee kommt, zu sagen, das Krönchen ist aber mickerig!
Das ist keine Krone, das ist lediglich ein Pappröhrchen, dass in der Aufnahme für die Kronenhalterung steckt !

02.März 2008 - die ersten Flügelfedern... wachsen nun so langsam aus dem Holz. Nachdem ich an diesem Wochenende mal wieder etwas Zeit erübrigen konnte, habe ich mich in meinen Bastelkeller begeben um ein wenig Holz in Form zu bringen. Die Flügel sind in der Grundform nun vorhanden, müßen allerdings noch verfeinert und angepasst werden. An den Krallen hatte ich auch noch ein wenig 'herumgefeilt'. Sie passten mir von der Optik auch noch nicht so richtig.

Ein Foto gibt es an dieser Stelle noch nicht, da die Rohform noch nicht fotogen genug ist. Das wird sich aber im Laufe der folgenden Woche noch ändern.

16.Feb. 2008 - plastische Chirugie...
verschlankt
Es ist schlecht, wenn ein derartiges Objekt so lange herumsteht. Man hat immer wieder Zeit, es zu studieren und dabei festzustellen, dass es den eigenen Ansprüchen dann doch noch nicht so recht genügt.

So habe ich mir den Vogelrumpf noch einmal vorgenommen und meine Fähigkeiten in der plastischen Chirugie erprobt. Der Hals wurde um ca. 1,5cm eingekürzt, die doch sehr mächtige Halskrause entsprechend zurückgestutzt und dafür eine 'Hühnerbrust' ausgearbeitet. Der Rumpf wirkt jetzt auch insgesamt plastischer.

Ein paar 'Feder-Ansätze' wurden konturenmäßig andeutet, so dass es nicht nur durch das noch zu erfolgende Schminken zum Anschein eines Federkleides kommt sondern diese auch (wenigstens ansatzweise) optisch hervorgehoben werden. Wie ich ja mittlerweile erkannt habe, sieht man auf 15 Metern (und mit Zielwasser im Blut ?) diese Details ohnehin nicht mehr, aber auch in der Nahaufnahme soll das Viech ja einigermaßen wirken.
Auch die Beine im Bereich der Fänge/Klauen waren mir noch zu klobig. Eigentlich sind sie es mir immer noch, aber eine gewisse Stabilität muss ja zwecks evenutellem Abschiessen der Krallen erhalten bleiben.
Wie ich schon einmal an anderer Stelle erwähnte, der Kompromiss zwischen Optik und Funktionalität ist bei einem zum Abschuß freigegebenen Holzadler unumgänglich und führt dadurch im einen oder anderen Fall zu optischen Diskrepanzen.

Alles in allem ist diese wohl eher ein Trainingsobjekt, als eine rationelle Fertigung für mich. Aber was ich mir hier erarbeite, werde ich bei späteren/folgenden Modellen dann (hoffentlich) wohl um so schneller umsetzen können.

Der nächste Schritt wird in den folgenden Tagen dann endlich mal an das Geflügel sein, denn sonst verkünstel ich mich noch weiter in Kleinigkeiten an Rumpf und Kopf.

Ausserdem wird es auch langsam Zeit, soll das Teil doch am 1.Mai diesen Jahres über die Distanz von 15m zu Kleinholz verarbeitet werden.

23.Jan. 2008 - unnützer Stopp ... weil gegen meinen Mieter Mitte Dezember das Insolvenzverfahren eröffnet wurde und er zwar anfing, die Räumlichkeiten leerzuräumen, aber eben nur 'das Beste', und das war schon schrottig genug.Nun 'darf' ich freiräumen und renovieren.

Dadurch habe ich im Moment leider keine Zeit für den Vogel (den aus Holz meine ich). Für den anderen Vogel hätte ich genug Zeit, aber leider lässt der Gesetzgeber ja in der Richtung nicht wirklich etwas zu.

05.Jan. 2008 - nichts wird so heiß gegessen ... wie es gekocht wird. Nachdem ich mir die Sache noch einmal durch den Kopf gehen ließ, unternahm ich diverse Versuche mit Holz in der Stärke um 40 mm. Die Köpfe lassen sich auf jedenfall noch gut profiliert dreidimensional darstellen. Auch habe ich mir nun das erste mal den ersten Vogel(rumpf) auf ca. 15 Meter Entfernung angeschaut.

Was ich schon die ganze Zeit vermutete: Ich schnitze zu sehr daran herum, vor allem am Kopf.
Ich lege mir nun erstmal einen 'Kopf-Dummy' an, an dem nur die wirklich markanten Schnitte gemacht werden, dass wird dann der Maßstab werden.
Den Rest muss die Schminke richten.

Nachdem ich nun gestern schon mal einen derartigen Kopf-Prototyp gefertigt habe, stelle ich fest, dass

  • er auf 15 Metern nicht anders aussieht als der, bei dem 'jede Feder' eingeschnitzt ist

  • die Produktionszeit sich schon beim Prototyp auf 3,5 Stunden reduzieren lies.

  • es dann, wenn die Routine einkehrt, sicherlich bei 2 Stunden für die Kopf-Produktion bleiben wird.


Das wäre dann schon ein guter Schritt in die richtige Richtung.
Nun werde ich noch einmal mit dem Korpus und den Beinen / Fängen einige Versuche unternehmen. Aus dem Vorschriftentext läßt sich ja nicht unbedingt ableiten, in welche Richtung die Stärke von 40 mm gemeint ist. Es ist dort nur von Materialstärke die Rede. Das Material kann man ja auch um 90° drehen.

Da muss man dann halt mal 'dran drehen', und dass im wahrsten Sinne des Wortes.

24.Dez. 2007 - alles zu Ende ? Da ich nun vor etlicher Zeit jemand 'Kompetenten' gebeten hatte, mir die Vorschriften zu/über Vogelziele zugängig zu machen,
dieses aber an Nicht-Wollen oder Können scheinbar scheiterte, habe ich mich nun gestern selber auf die 'Google' Suche gemacht.
Dabei habe ich nun ein Dokument (und heraus-) gefunden, das bei Kleinkaliber-Beschuß (.22 lfb) das Material max. 40 mmm stark sein darf.

Wie um alles in der Welt soll man bei einer derartigen Materialstärke eine vernünftige Adlerkopie hinbekommen, die größer als ein Schlüßelanhänger werden soll ?

Im Moment habe ich keine Lust mehr, weiterzumachen, da ich nicht Willens bin, einen 'Flächenvogel' aus einem Brett zu sägen. Das können Andere wohl besser.