der Holzadler        -Schützenvogel in Handarbeit-

woodenSam, der Holzadler

Text & Bilder von W.Höffchen.
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07.Dez. 2007 - Kopfsache
Kopf Nr.4
Nachdem ich zwischenzeitlich nun den vierten Holzkopf im Adlerdesign geschnitzt habe, ist im Gegensatz zum Ersten doch schon ein gewisser Fortschritt sowohl in der Produktionszeit als auch in der hnlichkeit nicht zu verleugnen.

Allerdings 'verknstel' ich mich nach wie vor immer noch zu sehr in Details, dass muss unbedingt noch anders werden. Erstens wird es, wenn der Vogel im Kasten thront, sowieso kaum erkennbar sein, ausserdem ist es an sich zu schade, zu viel zu investieren, da das arme Viech dann eh zerfleddert wird.

23.Nov. 2007 - geschminkt...
Vorschau
habe ich ihn (den Rumpf) nun.
Das Geflügel ist immer noch nicht gefertigt, da aber mittlwerweile die fünfte Jahreszeit angebrochen ist, habe ich ihm wenigstens ein buntes outfit verpasst.

Auf die Narrenkappe habe ich (erst einmal?) verzichtet ... obwohl, bei so manchen Vereinen und Verbänden weiss man nicht so genau,
ob da nicht doch, zur deutlichen Identifizierung, auf diverse Häupter derartige Kopfbedeckungen gehörten ?!?

Jedenfalls ist es mein erster derartiger Schminkversuch, ich bin froh, das er so einigermaßen geglückt ist.

Die nächste Zeit wird der geneigte Leser sich wohl oder übel in Geduld üben müßen, beruflich ist es mal wieder, wie so oft vor Weihnachten, sehr stressig,
ausserdem läuft im Moment einiges an sportlicher Aktivität.Sobald ich aber wieder Zeit für ein paar Geflügel habe, wird man sie auch hier anschließend sehen können.

02.Nov. 2007 - mal wieder rumgefummelt
neue Schwingen
an den Schwingen, rein zeichentechnisch.

Der alte Sam mit seinen Schwingen erinnerte mich zu sehr an das Cover des Beatles-Album "Sergeant Pepper's lonly heart club band".
Dort tragen sie an den Uniformen auch diese mächtigen Epauletten, wie sie rein optisch den Schwingen ähneln.

Dauerhaft gefiel mir diese Optik dann doch nicht, so dass ich mal meinem Zeichendrang wieder freie Bahn lies.
Ich hoffe nun, im Rahmen der durch Vorschriften festgedengelten Platzverhältnisse, die endgültige (?) Form entwickelt zu haben.
Liebend gern hätte ich die Schwingen noch mehr und länger gen Himmel gereckt, aber wie gesagt, der 'Abnahmemeister' der Behörde ist dagegen.
Gewisse gesetzliche Zwänge müßen wohl einfach auferlegt werden.

Solange es die Sicherheit betrifft, kann ich diese noch nachvollziehen, aber warum Schwingenteile, die bei regelgerechter Einstellung der Gewehrhalterung nie beschossen werden, trotzdem 20cm vor dem inneren Rand des Kugelkasten enden müßen, ist mir sehr rätselhaft. Dieses zwängt die Gestaltungsmöglichkeiten eines derartigen Vogel doch sehr stark ein !

29.Okt. 2007 - Geflügel, ohne ...
Rumpf, flügellos
... selbiges. So ein Geflügel ohne Flügel hat ja einen sehr grossen Vorteil: Es kann nicht flügellahm werden, sieht aber mindestens genauso schlimm aus !

Gestern habe ich zwischen beruflichen und sportlichen Aktivitäten dem Vogel noch ein paar 'Schwanzfedern' verpasst,
damit er nur mit dem Bürzel nicht noch kümmerlicher aussieht. Diese Woche muss er wohl noch so verbringen, ich habe im Moment echt nicht die Zeit, um die Flügel zu produzieren. Also ist auch für alle Interessierten im Moment Warten angesagt ...
Allerdings: Flatterhaft kann er nun im Moment auch nicht sein.

Es ist aber so wie immer: Auf einem 2-dimensionalen Foto kann man nun wirklich nicht erkennen, wie er plastisch wirkt. Das kommt hier so recht nicht rüber, man muss es/ihn mit eigenen Augen sehen.
In Ermangelung einer passenden Präsentations-Halterung habe ich ihn 'mit dem Arsch an die Mauer' gelehnt. Die Stellung der Fänge gefällt mir noch nicht so recht, sie sehen etwas verdreht aus, auch scheinen sie etwas lang, beim nächsten Modell werde ich mal kleine Korrektur vornehmen.

Allerdings muss die ganze Geschichte auch noch immer nach dem Gesichtspunkt der 'Gebrauchsfähigkeit' gefertigt werden, das heisst, stehen die Beinen nicht im richtigen Winkel, wird es schwierig mit dem 'Erlegen' der Insignien, ohne andere 'edle' Teile zu zerfetzen.

26.Okt. 2007 - bin noch nicht eingeschlafen ... So, wollte mich mal kurz wieder melden. Vor lauter (beruflicher) Arbeit und Schnitzkunst komme ich kaum dazu, die Tasten zu quetschen.

Der Adler Körper ist nun soweit angeschnitzt, die Beine und Fänge sind auch dran. Ebenfalls ist ein weiterer Kopf 'so nebenbei' enststanden, insgesamt sind also schon drei Schädel einsatz-(anpflanz-)bereit. Ich komme mir langsam wie Dr.Frankenstein vor. Bilder gibt es aber erst, wenn zumindest der Rumpf den Kopf aufgepfropft hat, Schwingen können noch etwas dauern. Im Moment geht (leider) der berufliche Stretsch vor.

14.Okt. 2007 - es geht weiter ... Nachdem ich nun eine Vorrichtung zum Einklemmen der Werkstücke gebaut habe, damit ich mit dem Zugmesser ordentlich arbeiten kann, geht es nun endlich ein bisschen weiter.

Es ist allerdings kein kompletter Schnitzbock geworden, sondern 'nur' ein sogenannter Schnitzhund. Das ist eine etwas verkleinerte Ausführung mit der Spannvorichtung, ohne Sitzbank, die man in die hintere Bankzange der Hobelbank einspannt. Bilder erspare ich mir hier, denn das ist ja nicht der eigentliche Sinn des blog.

Da mir die aus dem vollen geschnitzten Beine zu viel Aufwand und Material bedeutet, habe ich nu etwas anderes ausgeknobelt. Die Krallen werden als Einzelteile gefertigt und dann zum Fang verleimt. Das ganze kommt auf ein entsprechend vorgefertigtes Kantholz und wird mit ein wenig Schnitzerei angepasst und zum kopletten 'Bein' geformt.Das Ganze geht eindeutig schneller, sieht besser aus und bedeutet deutlichst weniger Materialeinsatz.

Zusätzlich bereite ich gerade noch zwei Kopf-Rohlinge vor, dass heisst, einer ist schon aus dem Groben gehauen, der andere vorgeschnitten. Den ersten Kopf möchte ich doch behalten, da man sagt, dass das erste Teil immer das Beste sein soll. Sicherlich ein wenig Aberglaube, aber was soll's.
Wenn es so eingermaßen weiterläuft, werde ich wohl den ersten Vogel dann gegen Ende des Monats im Rohbau (noch ungeschminkt) ablichten können.

06.Okt. 2007 - Eins kommt zum Anderen
Zugmesser
Schnitzbock
Wie es halt so ist ... da habe ich mir ein Zugmesser gekauft (nene, hat nix mit der aktuellen Situation der Lokführer zu tun !) um die groben Striche am und im Holz relativ zügig aus- und durchführen zu können, da stellt sich dann heraus, dass ich, um damit anständig und zügig arbeiten zu können, noch einen Schnitzbock mit Klemmvorrichtung brauche.

Das ist natürlich wieder eine Situation, mit der ich nicht gerechnet habe. Das heisst also noch mehr Aufwand, da ja der Schnitzbock gebaut werden muss. Aber zuerst wird der erste Woody fertiggebracht. Erste Versuche aber haben schon ergeben, das man mit dem Zug- (oder auch Zieh-) Messer sehr schnell ein Kantholz zu einer Dachlatten verarbeiten kann, und dass mit einem noch garnicht richtig geschärften Messer.

Die Jungs da auf dem Bild sind schon fleissig am wirbeln, sie haben mir eines voraus: Den Schnitzbock.

Man wird also sehen, was da so wird.

03.Okt. 2007 - Die nächsten Schläge ... ins Holz hatte ich mir eigentlich einfacher, bzw. deutlich schneller vorgestellt. Heute habe ich nämlich die Beine des Woody in Angriff genommen. Dabei habe ich festgestellt, das nun wohl garnicht der Kopf der aufwändigste Teil ist, sondern die Krallen. Ich habe heute sage und schreibe vier Stunden herumgeschnitzt und geklöpfelt, und lediglich einen Fang mit den vier Krallen fertig bekommen. Nicht einmal das ganze Bein ist fertig geworden.

Wahrscheinlich liegt es aber auch mal wieder daran, das ich es zu originalgetreu 'dengeln' wollte. Das Teil bleibt mal als Anschauungsobjekt liegen, ich kann hieran auch schon ganz gut erkennen, was ich in Zukunft anders (einfacher) und schneller (noch mehr maschinelle Vorbereitung) organisieren kann.

Nun wird mir auch langsam klar, warum selbst die gen-manipulierten Möwen so relativ teuer sind. Meine Vögel wären daran gemeßen schlichtweg unbezahlbar (grins). Ich hatte mir das Ganze dann doch ein wenig schneller und zügiger vorgestellt. Aber daran arbeite ich noch.
Wahrscheinlich ist es auch eher eine entgoltene Freizeitbeschäftigung für Rentner ... (nicht wirklich ernst gemeint).

Bilder gibt es erst, wenn ich arm dran bin ... äh, ich meinte, wenn das Bein fertig ist.

23.Sep. 2007 - Erste Schläge ...
der Holz-Kopf
ins Holz (sozusagen ins Leben), ich denke, ich lasse hier mal das Bild wirken, obwohl ...auf dem Bild wirkt es nicht so verblüffend einem Original ähnlich wie in 'echt'.

Der 'Prototyp' dauert relativ lange (ca. 10 Stunden), jedoch war ja aufgrund des Vortrainings schon beim Rückansicht-Dummy klar, wie die Schläge zu setzen sind und da ging es dann deutlichst schneller. Hier brauchte ich dann nur noch anderthalb Stunden, dies jedoch ohne das Auge genau auszuarbeiten. Das wird dann ab Serienmodell 1 (grin) vorgefertigt und lacktechnisch bearbeitet und als Fertigteil in eine eingebohrrte Augenhöhle eingeleimt

Es ist also zu erwarten, das es dann 'gut aus dem Handgelenk' laufen wird.
Alles in Allem ist dieses Teil (der Kopf) das am schwierigsten zu fertigende Teil. Es basiert ja nur auf reinster Handarbeit und einem guten Auge. Ich hatte nicht gedacht, das ich es auf Anhieb so gut hinbekam. Insgeheim hatte ich mich mit zwei bis drei Testdummies abgefunden. Umso erfreulicher, das es anders (besser) lief.

Wer will und Interesse hat, kann ja nun schon mit mir Kontakt aufnehmen, die Produktion findet auf jeden Fall statt. Es wird nur noch die Stückzahl von Fall zu Fall festgelegt werden.

15.Sep. 2007 - noch mal korrigiert ...
der CAD-Adler MK.XI
Hin und her ... aber der letzte Woody gefiel mir wegen der Schwingenform immer noch nicht. So habe ich dann heute nachmittag noch einmal ein bisschen herum probiert und die Sache insoweit verändert, das ich die Schwingen mehr in die Höhe und etwas mehr an den Körper gelegt habe.

Das ist nun die Form, die mir (hoffentlich) endlich zusagt und andererseits sich aus vorhandenen Holzformaten produzieren lässt, ohne das zu viel verleimt werden muß, bzw. zu viel Abfall produziert wird.

Ich denke, das nun in den nächsten Tagen der "erste Spatenstich" erfolgt.